Solifenacin ist ein kompetitiver Muskarinrezeptor-Antagonist bei überaktiver Blase. Behandeln Sie Harndrang, Harnfrequenz und Dranginkontinenz.
Solifenacinsuccinat ist ein kompetitiver Muskarinrezeptor-Antagonist, der zur Behandlung einer überaktiven Blase indiziert ist. Es zielt speziell auf M3-Muskarinrezeptoren im Detrusormuskel der Blase ab. Durch die Hemmung der Acetylcholinbindung verringert das Medikament die Kontraktion der glatten Blasenmuskulatur. Dieser Mechanismus verringert den Harndrang, die Häufigkeit und Dranginkontinenz-Episoden. Solifenacin weist eine hohe Selektivität für die Harnblase gegenüber den Speicheldrüsen auf, wodurch bestimmte anticholinerge Nebenwirkungen minimiert werden.
Allgemeiner Gebrauch
Solifenacin behandelt Symptome einer überaktiven Blase, einschließlich Harndrang, Häufigkeit und Dranginkontinenz. Es wirkt krampflösend.
Das Medikament hemmt den M3-Muskarinrezeptor, der die Blasenkontraktion reguliert. Durch die Verhinderung der Acetylcholin-vermittelten Aktivierung dieser Rezeptoren stabilisiert das Medikament die Detrusoraktivität und erhöht die Blasenkapazität.
Dosierung und Richtung
- Die Standardanfangsdosis beträgt 5 mg einmal täglich oral einzunehmen.
- Patienten können die Dosis auf 10 mg täglich erhöhen, wenn die 5-mg-Dosis gut vertragen wird.
- Schlucken Sie die Tablette unzerkaut mit Flüssigkeit.
- Mit oder ohne Essen einnehmen.
- Zerdrücken oder kauen Sie die Tablette nicht.
Vorsichtsmaßnahmen
- Bei Patienten mit klinisch signifikanter Blasenaustrittsobstruktion ist Vorsicht geboten.
- Überwachen Sie Patienten mit eingeschränkter Magen-Darm-Motilität.
- Reduzieren Sie die Dosierung bei Patienten mit mittelschwerer Leberfunktionsstörung auf 5 mg.
- Seien Sie vorsichtig bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (CrCl unter 30 ml/min).
- Bewerten Sie die Risikofaktoren für eine Verlängerung des QT-Intervalls.
Kontraindikationen
- Harnverhalt.
- Magenretention.
- Unkontrolliertes Engwinkelglaukom.
- Schwere Leberfunktionsstörung (Child-Pugh C).
- Überempfindlichkeit gegen Solifenacin.
Mögliche Nebenwirkung
- Häufig: Xerostomie (Mundtrockenheit), Verstopfung, verschwommenes Sehen, Dyspepsie, Harnwegsinfektion.
- Schwerwiegend: Angioödem, QT-Verlängerung, schwerer Harnverhalt, Ileus, Halluzinationen, Verwirrtheit.
Wechselwirkung mit Medikamenten
- Starke CYP3A4-Inhibitoren (z. B. Ketoconazol): Erhöht die Solifenacin-Plasmakonzentrationen.
- Andere Anticholinergika: Erhöht das Risiko kumulativer anticholinerger Nebenwirkungen.
- Prokinetische Wirkstoffe: Kann die Wirkung von Solifenacin auf die Magen-Darm-Motilität antagonisieren.
Verpasste Dosis
Nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sobald Sie es bemerken. Wenn der Zeitpunkt für die nächste geplante Dosis näher rückt, lassen Sie die vergessene Dosis vollständig aus. Nehmen Sie nicht zwei Dosen gleichzeitig ein.
Überdosis
Zu den Symptomen gehören schwere anticholinerge Wirkungen wie Halluzinationen, Tachykardie oder Harnverhalt. Suchen Sie bei einer Überdosierung sofort einen Arzt auf.
Lagerung
Bei Raumtemperatur zwischen 20 und 25 °C (68–77 °F) und vor Licht und Feuchtigkeit geschützt lagern. Von Kindern und Haustieren fernhalten.
FAQ
F: Verursacht Vesicare (Solifenacin) Mundtrockenheit?
A: Ja, Xerostomie ist die häufigste Nebenwirkung, über die Patienten berichten, die Vesicare (Solifenacin) einnehmen.
F: Wie lange dauert es, bis Vesicare (Solifenacin) wirkt?
A: Patienten bemerken typischerweise innerhalb von ein bis vier Wochen nach Beginn der Behandlung mit Vesicare (Solifenacin) eine Verbesserung der Blasensymptome.
F: Kann ich Vesicare (Solifenacin) einnehmen, wenn ich Glaukom habe?
A: Vesicare (Solifenacin) ist bei Patienten mit unkontrolliertem Engwinkelglaukom kontraindiziert.
Haftungsausschluss
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