Kaufen Sie Motilium, um Übelkeit und Erbrechen zu lindern. Erfahren Sie mehr über klinische Indikationen, Dosierung und Nebenwirkungen dieses Dopaminrezeptor-Antagonisten.
Motilium enthält Domperidon, einen peripheren Dopamin-D2-Rezeptor-Antagonisten. Es wirkt als prokinetisches Mittel, indem es die Magen-Darm-Motilität stimuliert und den Druck im Ösophagussphinkter erhöht. Domperidon passiert die Blut-Hirn-Schranke nur schlecht und minimiert die Auswirkungen auf das Zentralnervensystem im Vergleich zu anderen Dopaminantagonisten. Ärzte verschreiben es zur Behandlung von Übelkeit, Erbrechen und Motilitätsstörungen im oberen Gastrointestinaltrakt. Es erleichtert die Magenentleerung und reduziert wirksam dyspeptische Symptome.
Allgemeiner Gebrauch
Domperidon wirkt auf D2-Rezeptoren in der Chemorezeptor-Triggerzone und im Magen-Darm-Trakt. Es steigert die Antrum- und Zwölffingerdarmkontraktionen und fördert die Entspannung des Pylorus. Ärzte verwenden dieses Medikament bei akuter Übelkeit und Erbrechen verschiedener Genese sowie bei Gastroparese.
Dosierung und Richtung
- 15–30 Minuten vor den Mahlzeiten oral einnehmen.
- Die Standarddosis für Erwachsene beträgt 10 mg dreimal täglich.
- Überschreiten Sie nicht 30 mg täglich, es sei denn, dies wird von einem Arzt angeordnet.
- Tabletten müssen unzerkaut mit Wasser geschluckt werden.
Vorsichtsmaßnahmen
- Überwachen Sie Patienten mit zugrunde liegenden kardialen Erregungsleitungsstörungen.
- Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion aufgrund eines ausgedehnten Leberstoffwechsels ist Vorsicht geboten.
- Eine Nierenfunktionsstörung erfordert möglicherweise eine Dosisreduktion oder längere Dosierungsintervalle.
Kontraindikationen
- Bekannte Überempfindlichkeit gegen Domperidon.
- Verlängertes QT-Intervall oder schwere Herzrhythmusstörungen in der Vorgeschichte.
- Schwere Leberfunktionsstörung (Child-Pugh-Klasse B oder C).
- Erkrankungen, bei denen eine Magen-Darm-Stimulation ein Risiko darstellt, wie z. B. Blutungen oder mechanische Obstruktion.
- Gleichzeitige Verabreichung mit starken CYP3A4-Inhibitoren.
Mögliche Nebenwirkung
- Häufig: Mundtrockenheit, Angstzustände, Kopfschmerzen, Galaktorrhoe.
- Schwerwiegend: Herzrhythmusstörungen, QT-Verlängerung, plötzlicher Herztod, Gynäkomastie.
Wechselwirkung mit Medikamenten
- CYP3A4-Inhibitoren (z. B. Ketoconazol, Erythromycin) erhöhen die Serumkonzentrationen.
- Antimuskarinische Wirkstoffe antagonisieren die prokinetische Wirkung von Domperidon.
- QT-verlängernde Medikamente erhöhen das Risiko schwerer Herzereignisse.
Verpasste Dosis
Nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sobald Sie es bemerken. Überspringen Sie die vergessene Dosis, wenn es fast Zeit für die nächste geplante Dosis ist. Nehmen Sie keine doppelten Dosen ein.
Überdosis
Zu den Symptomen einer Überdosierung gehören Unruhe, Bewusstseinsstörungen, Krämpfe und extrapyramidale Reaktionen. Suchen Sie sofort einen Notarzt auf. Magenspülung und Aktivkohle können angezeigt sein.
Lagerung
Bei Raumtemperatur zwischen 20 und 25 °C (68–77 °F) und vor Licht und Feuchtigkeit geschützt lagern. Von Kindern und Haustieren fernhalten.
FAQ
F: Behandelt Motilium (Domperidon) GERD?
A: Motilium erhöht den Druck im unteren Ösophagussphinkter, was bei der Behandlung von Symptomen im Zusammenhang mit gastroösophagealem Reflux hilfreich sein kann.
F: Kann ich Motilium (Domperidon) langfristig anwenden?
A: Die Langzeitanwendung erfordert aufgrund möglicher Herzrisiken und endokriner Wirkungen eine regelmäßige klinische Überwachung.
F: Ist Motilium (Domperidon) für ältere Patienten sicher?
A: Ältere Patienten benötigen niedrigere Anfangsdosen und eine sorgfältige Überwachung auf kardiale Nebenwirkungen.
Haftungsausschluss
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