Cycrin (Medroxyprogesteron) ist ein synthetisches Gestagen. Behandeln Sie sekundäre Amenorrhoe, abnormale Uterusblutungen und Endometriumhyperplasie.
Cycrin enthält Medroxyprogesteronacetat, ein synthetisches Gestagen. Es ahmt die Wirkung von endogenem Progesteron nach. Es induziert sekretorische Veränderungen im Endometrium. Dieser Prozess stoppt die Proliferation des Endometriums. Der klinische Einsatz konzentriert sich auf die endokrine Regulierung des Menstruationszyklus. Es hemmt die Gonadotropine der Hypophyse. Diese Wirkung verhindert die Follikelreifung und den Eisprung. Ärzte verwenden es zur Behandlung sekundärer Amenorrhoe und abnormaler Uterusblutungen im Zusammenhang mit hormonellen Ungleichgewichten.
Allgemeiner Gebrauch
Medroxyprogesteron ist ein synthetisches Gestagenmittel. Es wandelt proliferatives Endometrium in sekretorisches Endometrium um. Ärzte verschreiben es bei sekundärer Amenorrhoe und abnormalen Uterusblutungen, die durch ein hormonelles Ungleichgewicht verursacht werden, ohne dass eine organische Pathologie wie Myome oder Gebärmutterkrebs vorliegt.
Ärzte nutzen dieses Hormon auch zur Behandlung von Endometriumhyperplasie. Es wirkt der stimulierenden Wirkung von Östrogenen auf die Gebärmutterschleimhaut entgegen. Bei zyklischer Verabreichung sorgt es für eine stabile, regulierte Gebärmutterschleimhaut.
Dosierung und Richtung
- Sekundäre Amenorrhoe: 5–10 mg täglich für 5–10 Tage.
- Abnormale Uterusblutung: 5–10 mg täglich für 5–10 Tage, beginnend am 16. oder 21. Tag des Zyklus.
- Endometriumhyperplasie: Die Dosierung variiert je nach Schweregrad und klinischem Ansprechen und wird häufig in zyklischen Abständen verabreicht.
- Oral mit oder ohne Nahrung verabreichen.
Vorsichtsmaßnahmen
- Überwachen Sie Patienten mit Epilepsie, Migräne, Asthma oder Herz-/Nierenfunktionsstörungen in der Vorgeschichte.
- Flüssigkeitsansammlungen können bereits bestehende Erkrankungen verschlimmern.
- Regelmäßige körperliche Untersuchungen, einschließlich Brust- und Beckenuntersuchungen, sind erforderlich.
- Beenden Sie die Einnahme sofort, wenn ein plötzlicher teilweiser oder vollständiger Verlust der Sehkraft auftritt.
Kontraindikationen
- Bekannte oder vermutete Schwangerschaft.
- Nicht diagnostizierte vaginale Blutung.
- Aktive Thrombophlebitis oder thromboembolische Erkrankungen.
- Vorgeschichte eines zerebralen Gefäßunfalls oder einer Lungenembolie.
- Schwere Leberfunktionsstörung oder Lebererkrankung.
- Bekannte Überempfindlichkeit gegen Medroxyprogesteronacetat.
Mögliche Nebenwirkung
- Häufig: Durchbruchblutungen, Schmierblutungen, Veränderungen des Menstruationsflusses, Amenorrhoe, Ödeme, Gewichtszunahme, Schlaflosigkeit, Depression.
- Schwerwiegend: Thrombophlebitis, Netzhautthrombose, Lungenembolie, Myokardinfarkt, cholestatischer Ikterus.
Wechselwirkung mit Medikamenten
- Aminoglutethimid: Kann die Plasmakonzentrationen von Medroxyprogesteron erheblich senken.
- CYP3A4-Induktoren: Medikamente wie Carbamazepin oder Rifampin können die therapeutische Wirksamkeit von Cycrin verringern.
Verpasste Dosis
Nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sobald Sie es bemerken. Wenn es bald Zeit für die nächste Dosis ist, lassen Sie die vergessene Dosis aus. Verdoppeln Sie zum Ausgleich nicht die Dosis.
Überdosis
Überdosierungssymptome äußern sich typischerweise in Übelkeit oder Flüssigkeitsansammlung. Suchen Sie sofort einen Arzt auf. Die Behandlung ist unterstützend und symptomatisch.
Lagerung
Bei Raumtemperatur zwischen 20 und 25 °C (68–77 °F) und vor Licht und Feuchtigkeit geschützt lagern. Von Kindern und Haustieren fernhalten.
FAQ
F: Wofür wird Cycrin hauptsächlich zur Behandlung eingesetzt?
A: Cycrin wird hauptsächlich zur Behandlung von sekundärer Amenorrhoe, abnormalen Uterusblutungen und Endometriumhyperplasie eingesetzt.
F: Funktioniert Cycrin als Verhütungsmittel?
A: Nein, Cycrin ist nicht als Verhütungsmittel indiziert oder vorgesehen.
F: Kann Cycrin während der Schwangerschaft eingenommen werden?
A: Nein, Cycrin ist während der Schwangerschaft aufgrund möglicher Risiken für den Fötus streng kontraindiziert.
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