Stalevo kombiniert Levodopa, Carbidopa und Entacapon zur Behandlung der Parkinson-Krankheit. Behandeln Sie motorische Schwankungen mit dieser Dreifach-Kombinationstherapie.
Stalevo ist eine Kombinationstherapie mit fester Dosis, die Levodopa, Carbidopa und Entacapon enthält. Levodopa dient als Dopamin-Vorläufer, während Carbidopa die periphere Decarboxylierung hemmt und so die Bioverfügbarkeit von Levodopa erhöht. Entacapon, ein Catechol-O-Methyltransferase (COMT)-Hemmer, verhindert den weiteren Abbau von peripherem Levodopa. Diese Synergie erhöht den Dopaminspiegel im Zentralnervensystem und bekämpft so wirksam die Symptome der idiopathischen Parkinson-Krankheit und motorische Schwankungen.
Allgemeiner Gebrauch
Stalevo dient als Therapeutikum für Patienten mit idiopathischer Parkinson-Krankheit, bei denen motorische Schwankungen am Ende der Dosis auftreten. Die Kombination von drei verschiedenen pharmakologischen Wirkstoffen stabilisiert die Levodopa-Plasmakonzentrationen.
Levodopa durchdringt die Blut-Hirn-Schranke und stellt den Dopaminspiegel wieder her. Carbidopa begrenzt den systemischen Stoffwechsel und beugt Übelkeit vor. Entacapon verlängert die Halbwertszeit von Levodopa und gewährleistet so eine konsistente Symptomkontrolle.
Dosierung und Richtung
- Oral mit oder ohne Nahrung verabreichen.
- Tabletten im Ganzen schlucken; nicht zerdrücken oder zerbrechen.
- Die Dosierung hängt von der individuellen Reaktion und dem vorherigen Bedarf an Levodopa ab.
- Acht Tabletten täglich nicht überschreiten.
Vorsichtsmaßnahmen
- Überwachen Sie die Patienten zu Beginn auf orthostatische Hypotonie.
- Bewerten Sie die Vorgeschichte einer Leberfunktionsstörung, da Entacapon eine Dosisreduktion erfordert.
- Achten Sie auf plötzliches Einschlafen oder Tagesschläfrigkeit.
- Screening auf Störungen der Impulskontrolle oder zwanghaftes Verhalten.
Kontraindikationen
- Gleichzeitige Anwendung von nicht-selektiven Monoaminoxidase (MAO)-Hemmern.
- Vorgeschichte eines malignen neuroleptischen Syndroms oder einer nichttraumatischen Rhabdomyolyse.
- Engwinkelglaukom.
- Phäochromozytom.
- Schwere Leberinsuffizienz.
Mögliche Nebenwirkung
- Magen-Darm:Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, bräunlich-orange Verfärbung des Urins.
- Neurologisch:Dyskinesie, Schwindel, Kopfschmerzen, Halluzinationen, Verwirrtheit.
- Herz:Orthostatische Hypotonie, Arrhythmien.
Wechselwirkung mit Medikamenten
- MAO-Hemmer:Risiko einer hypertensiven Krise.
- Antipsychotika:Kann dopaminergen Wirkungen entgegenwirken.
- Eisenpräparate:Entacapon kann Eisen chelatisieren und so die Absorption verringern.
- Antihypertensiva:Verstärkung der orthostatischen Hypotonie.
Verpasste Dosis
Nehmen Sie die Dosis ein, sobald Sie es bemerken. Überspringen Sie die Einnahme, wenn die nächste geplante Dosis nahe ist. Verdoppeln Sie nicht die Dosis.
Überdosis
Zu den Symptomen gehören Tachykardie, Arrhythmien und ein veränderter Geisteszustand. Suchen Sie sofort einen Notarzt auf.
Lagerung
Bei Raumtemperatur zwischen 20 und 25 °C (68–77 °F) und vor Licht und Feuchtigkeit geschützt lagern. Von Kindern und Haustieren fernhalten.
FAQ
F: Verursacht Stalevo eine Verfärbung des Urins?
A: Ja, Stalevo führt aufgrund der Metabolisierung von Entacapon häufig dazu, dass der Urin rotbraun erscheint.
F: Kann Stalevo zu den Mahlzeiten eingenommen werden?
A: Ja, Stalevo kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden; Allerdings können proteinreiche Mahlzeiten die Aufnahme von Levodopa verzögern.
F: Warum ist Carbidopa in Stalevo enthalten?
A: Carbidopa hemmt die periphere Levodopa-Decarboxylierung und erhöht so die Menge an Levodopa, die das Gehirn erreicht.
Haftungsausschluss
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