Isoptin SR (Verapamil) ist ein Kalziumkanalblocker, der bei Bluthochdruck und Angina pectoris eingesetzt wird. Kaufen Sie hochwertige Medikamente unter ärztlicher Anleitung.
Isoptin SR enthält Verapamilhydrochlorid, einen Nicht-Dihydropyridin-Kalziumkanalblocker. Es hemmt den transmembranären Einstrom von Kalziumionen in die glatten Herz- und Gefäßmuskelzellen. Diese Wirkung führt zu einer systemischen Vasodilatation und einer verminderten Kontraktilität des Myokards. Durch die Verringerung des peripheren Gefäßwiderstands wird der Blutdruck gesenkt. Es verlangsamt auch die AV-Knoten-Überleitung. Formulierungen mit verzögerter Freisetzung (SR) bieten ein kontrolliertes Freisetzungsprofil bei ein- oder zweimal täglicher Dosierung bei Bluthochdruckpatienten.
Allgemeiner Gebrauch
Ärzte verschreiben Isoptin SR zur Behandlung von essentieller Hypertonie und chronisch stabiler Angina pectoris. Als Antiarrhythmikum der Klasse IV verlangsamt es effektiv die ventrikuläre Frequenz bei Patienten mit Vorhofflimmern oder -flattern.
Das Medikament übt seine primäre Wirkung durch die Blockierung der L-Typ-Kalziumkanäle aus. Dies reduziert den Sauerstoffbedarf des Herzens und fördert die Vasodilatation der Koronararterien. Der systemische Blutdruck sinkt aufgrund des verringerten peripheren Widerstands.
Dosierung und Richtung
- Tabletten im Ganzen schlucken. Retardformulierungen nicht zerdrücken oder kauen.
- Zusammen mit einer Mahlzeit einnehmen, um mögliche Magen-Darm-Reizungen zu minimieren.
- Die Anfangsdosis liegt typischerweise zwischen 120 mg und 240 mg einmal täglich.
- Befolgen Sie die spezifischen Titrationspläne des verschreibenden Arztes.
Vorsichtsmaßnahmen
- Überwachen Sie Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion genau.
- Beurteilen Sie regelmäßig die Herzfunktion bei Patienten mit einer linksventrikulären Dysfunktion zu Studienbeginn.
- Patienten vor einer möglichen orthostatischen Hypotonie während der Ersttherapie warnen.
Kontraindikationen
- Schwere linksventrikuläre Dysfunktion oder Herzinsuffizienz.
- Kardiogener Schock.
- Atrioventrikulärer Block zweiten oder dritten Grades.
- Sick-Sinus-Syndrom, außer bei Patienten mit funktionierendem künstlichen Herzschrittmacher.
- Vorhofflattern oder -flimmern bei Vorhandensein akzessorischer Bypassbahnen (z. B. Wolff-Parkinson-White-Syndrom).
Mögliche Nebenwirkung
- Gemeinsam:Verstopfung, Schwindel, periphere Ödeme, Kopfschmerzen und Müdigkeit.
- Schwer:Hypotonie, Bradykardie, AV-Block, Lungenödem und erhöhte Leberenzyme.
Wechselwirkung mit Medikamenten
- Betablocker:Erhöhtes Risiko einer additiven Myokarddepression und Bradykardie.
- Digoxin:Verapamil erhöht die Digoxinkonzentration im Serum.
- CYP3A4-Inhibitoren/Induktoren:Kann die Verapamil-Plasmaspiegel erheblich verändern.
- Statine:Erhöhtes Myopathierisiko bei Kombination mit Simvastatin oder Lovastatin.
Verpasste Dosis
Verabreichen Sie die vergessene Dosis, sobald Sie es bemerken. Überspringen Sie die Dosis, wenn der nächste geplante Zeitpunkt naht. Verdoppeln Sie zum Ausgleich nicht die Dosis.
Überdosis
Eine Überdosierung äußert sich in Hypotonie, Bradykardie oder einem hochgradigen AV-Block. Suchen Sie sofort einen Notarzt auf. Das klinische Management umfasst Herzüberwachung und unterstützende Maßnahmen.
Lagerung
Bei Raumtemperatur zwischen 20 und 25 °C (68–77 °F) und vor Licht und Feuchtigkeit geschützt lagern. Von Kindern und Haustieren fernhalten.
FAQ
F: Wie funktioniert Isoptin SR im Körper?
A: Isoptin SR wirkt als Kalziumkanalblocker, um die Blutgefäße zu erweitern und die Kraft der Herzkontraktion zu verringern.
F: Kann ich Isoptin SR-Tabletten zerkleinern?
A: Nein. Das Zerkleinern zerstört den Mechanismus der verzögerten Freisetzung und kann zu einer gefährlichen schnellen Freisetzung des Arzneimittels führen.
F: Ist Isoptin SR wirksam bei Bluthochdruck?
A: Ja, es senkt effektiv den Blutdruck, indem es den peripheren Gefäßwiderstand verringert.
Haftungsausschluss
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