Monoket (Isosorbidmononitrat) beugt Angina pectoris vor, indem es die Blutgefäße erweitert. Erfahren Sie mehr über klinische Indikationen, Dosierungen und Wechselwirkungen.
Monoket enthält den Wirkstoff Isosorbidmononitrat. Es wirkt als langwirksames Nitratmedikament im Herz-Kreislauf-System. Das Medikament wirkt hauptsächlich gefäßerweiternd. Durch die Entspannung der glatten Gefäßmuskulatur werden der venöse Rückfluss und der arterielle Widerstand verringert. Dieser Mechanismus reduziert den myokardialen Sauerstoffverbrauch und die Herzbelastung. Ärzte verschreiben dieses Medikament zur Vorbeugung chronisch stabiler Angina-pectoris-Anfälle bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit.
Allgemeiner Gebrauch
Ärzte verschreiben Monoket zur Vorbeugung von Brustschmerzen, bekannt als Angina pectoris. Isosorbidmononitrat ist ein Metabolit von Isosorbiddinitrat und entfaltet seine Wirkung durch die Freisetzung von Stickstoffmonoxid.
Stickstoffmonoxid aktiviert die Guanylatcyclase und erhöht so das intrazelluläre zyklische Guanosinmonophosphat (cGMP). Dieser Weg führt zu einer Entspannung der glatten Muskulatur sowohl in den Arterien als auch in den Venen. Die systemische Vasodilatation reduziert die Vor- und Nachlast des Herzens, wodurch die Koronardurchblutung effektiv erhöht und gleichzeitig der Sauerstoffbedarf gesenkt wird.
Dosierung und Richtung
- Oral mit Wasser verabreichen.
- Tabletten im Ganzen schlucken; Nicht zerdrücken oder kauen.
- Beginnen Sie die Therapie normalerweise mit 20 mg zweimal täglich.
- Platzieren Sie die Dosen im Abstand von 7 Stunden, um die Nitrattoleranz zu minimieren.
- Halten Sie täglich eine drogenfreie Pause von mindestens 12 Stunden ein.
Vorsichtsmaßnahmen
- Überwachen Sie zu Beginn die Behandlung auf Hypotonie oder Reflextachykardie.
- Bei Patienten mit kürzlich erlittenem Myokardinfarkt oder Herzinsuffizienz ist Vorsicht geboten.
- Ein Volumenmangel kann die blutdrucksenkende Wirkung verstärken.
- Überwachen Sie geriatrische Patienten auf eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Gefäßerweiterungen.
Kontraindikationen
- Gleichzeitige Anwendung mit Phosphodiesterase-5 (PDE-5)-Hemmern (z. B. Sildenafil, Tadalafil).
- Bekannte Überempfindlichkeit gegen Nitrate oder Isosorbidmononitrat.
- Schwere Anämie.
- Erhöhter Hirndruck oder Hirnblutung.
- Akutes Kreislaufversagen oder Schock.
Mögliche Nebenwirkung
- Häufig: Cephalalgie (Kopfschmerzen), Schwindel, Benommenheit und Hitzewallungen.
- Schwerwiegend: Schwere Hypotonie, paradoxe Bradykardie, Synkope und Hautausschlag.
Wechselwirkung mit Medikamenten
- PDE-5-Hemmer: Risiko einer schweren, möglicherweise tödlichen Hypotonie.
- Antihypertensiva: Synergistische Blutdrucksenkung.
- Kalziumkanalblocker: Potenzial für zusätzliche kardiovaskuläre Wirkungen.
Verpasste Dosis
Nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sobald Sie es bemerken. Überspringen Sie die Einnahme, wenn die nächste geplante Dosis nahe ist. Verdoppeln Sie niemals die Dosis, um ein verpasstes Intervall auszugleichen.
Überdosis
Zu den Symptomen gehören schwere Hypotonie, pochende Kopfschmerzen, Sehstörungen und Verwirrtheit. Bei Verdacht auf eine Überdosierung sofort einen Notarzt aufsuchen.
Lagerung
Bei Raumtemperatur zwischen 20 und 25 °C (68–77 °F) und vor Licht und Feuchtigkeit geschützt lagern. Von Kindern und Haustieren fernhalten.
FAQ
F: Wie funktioniert Monoket im Körper?
A: Monoket wirkt gefäßerweiternd und entspannt die Blutgefäße, um die Durchblutung zu verbessern und die Arbeitsbelastung des Herzens zu verringern.
F: Kann ich Monoket mit Medikamenten gegen erektile Dysfunktion kombinieren?
A: Nein. Die Kombination von Monoket mit PDE-5-Hemmern führt zu schweren, gefährlichen Blutdruckabfällen.
F: Warum ist für Monoket eine tägliche drogenfreie Pause erforderlich?
A: Eine tägliche Pause von 12 Stunden ist notwendig, um die Entwicklung einer Nitrattoleranz zu verhindern, die das Medikament unwirksam macht.
Haftungsausschluss
Wir bieten nur allgemeine Informationen zu Medikamenten, die nicht alle Anwendungsgebiete, mögliche Arzneimittelkombinationen oder Vorsichtsmaßnahmen abdecken. Die Informationen auf der Website können nicht zur Selbstbehandlung und Selbstdiagnose verwendet werden. Spezifische Anweisungen für einen bestimmten Patienten sollten mit Ihrem Gesundheitsberater oder dem für den Fall zuständigen Arzt vereinbart werden. Wir lehnen die Zuverlässigkeit dieser Informationen und die darin enthaltenen Fehler ab. Wir haften nicht für direkte, indirekte, besondere oder sonstige indirekte Schäden, die sich aus der Nutzung der Informationen auf dieser Website ergeben und auch nicht für Folgen der Selbstbehandlung.




