Kaufen Sie Atorvastatin-Tabletten. Behandeln Sie erhöhte Cholesterin- und Triglyceridwerte. Hier finden Sie Daten zu klinischen Dosierungen, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen.
Atorvastatin ist ein synthetischer Lipidsenker, der als selektiver, kompetitiver Inhibitor der HMG-CoA-Reduktase wirkt. Dieses Enzym katalysiert die Umwandlung von HMG-CoA in Mevalonat, den frühen geschwindigkeitsbestimmenden Schritt in der Cholesterinbiosynthese. Durch die Senkung des Cholesterinspiegels in der Leber erhöht Atorvastatin die Expression des LDL-Rezeptors (Low Density Lipoprotein) und stimuliert die Clearance aus dem Blutkreislauf. Die klinische Wirksamkeit zeigt sich in einer Verringerung des Gesamtcholesterins, des LDL-C, des Apolipoproteins B und der Triglyceride im Plasma.
Allgemeiner Gebrauch
Atorvastatin dient als Ergänzung zur Diät zur Senkung erhöhter Gesamtcholesterin-, LDL-C-, Apolipoprotein B- und Triglyceridwerte bei Patienten mit primärer Hyperlipidämie oder gemischter Dyslipidämie. Es reduziert auch das Risiko von Myokardinfarkt, Schlaganfall, Revaskularisationsverfahren und Angina pectoris bei Patienten ohne klinisch erkennbare koronare Herzkrankheit, aber mit mehreren Risikofaktoren.
Dosierung und Richtung
- Einmal täglich oral einnehmen, mit oder ohne Nahrung.
- Schlucken Sie die Tablette im Ganzen. Nicht zerdrücken oder kauen.
- Die Anfangsdosis liegt normalerweise zwischen 10 mg und 20 mg täglich.
- Die Erhaltungsdosen variieren je nach Lipidreaktion zwischen 10 mg und 80 mg.
Vorsichtsmaßnahmen
- Überwachen Sie die Leberenzyme vor Beginn und während der Therapie, sofern klinisch angezeigt.
- Beurteilen Sie den Kreatininkinasespiegel bei Patienten, die über unerklärliche Muskelschmerzen, -empfindlichkeit oder -schwäche berichten.
- Bei Patienten mit starkem Alkoholkonsum oder Lebererkrankungen in der Vorgeschichte ist Vorsicht geboten.
- Reduzieren Sie die Dosis bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung.
Kontraindikationen
- Aktive Lebererkrankung oder unerklärlicher anhaltender Anstieg der Serumtransaminasen.
- Schwangerschaft und Stillzeit.
- Überempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile des Medikaments.
Mögliche Nebenwirkung
- Häufig: Nasopharyngitis, Arthralgie, Durchfall, Schmerzen in den Extremitäten, Harnwegsinfektion, Schlaflosigkeit.
- Schwerwiegend: Myopathie, Rhabdomyolyse, immunvermittelte nekrotisierende Myopathie, erhöhter HbA1c, Hepatotoxizität.
Wechselwirkung mit Medikamenten
- Starke CYP3A4-Inhibitoren (z. B. Clarithromycin, Ciclosporin, Itraconazol) erhöhen die Plasmakonzentrationen.
- Gemfibrozil und andere Fibrate erhöhen das Risiko einer Myopathie.
- Bei Amiodaron und Kalziumkanalblockern kann eine Dosisüberwachung erforderlich sein.
Verpasste Dosis
Nehmen Sie die Dosis ein, sobald Sie es bemerken. Lassen Sie die vergessene Dosis aus, wenn die nächste geplante Dosis weniger als 12 Stunden entfernt ist. Verdoppeln Sie nicht die Dosis.
Überdosis
Zu den Symptomen einer Überdosierung gehören starke Muskelschmerzen oder Leberbeschwerden. Suchen Sie sofort einen Notarzt auf oder wenden Sie sich an eine Giftnotrufzentrale.
Lagerung
Bei Raumtemperatur zwischen 20 und 25 °C (68–77 °F) und vor Licht und Feuchtigkeit geschützt lagern. Von Kindern und Haustieren fernhalten.
FAQ
F: Wie senkt Atorvastatin den Cholesterinspiegel?
A: Atorvastatin hemmt die HMG-CoA-Reduktase, das geschwindigkeitsbestimmende Enzym bei der hepatischen Cholesterinproduktion.
F: Kann Atorvastatin Muskelschmerzen verursachen?
A: Ja, es kann zu Myopathie oder Muskelschwäche führen, was eine sofortige ärztliche Untersuchung erfordert.
F: Ist Atorvastatin während der Schwangerschaft sicher?
A: Nein, Atorvastatin ist in der Schwangerschaft aufgrund einer möglichen Schädigung des Fötus kontraindiziert.
Haftungsausschluss
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