Kaufen Sie Atenolol, einen selektiven Beta-1-Blocker gegen Bluthochdruck und Angina pectoris. Für die Herz-Kreislauf-Behandlung ist eine professionelle Anleitung erforderlich.
Atenolol ist ein synthetischer Beta-1-selektiver (kardioselektiver) Adrenorezeptorblocker. Ihm fehlt eine intrinsische sympathomimetische oder membranstabilisierende Aktivität. Durch die kompetitive Blockierung von Beta-1-Rezeptoren im Herzen senkt das Medikament die Herzfrequenz, das Herzzeitvolumen und den systolischen Blutdruck. Sein klinischer Nutzen umfasst vor allem die Behandlung von Bluthochdruck und chronisch stabiler Angina pectoris. Atenolol hemmt die Reaktion auf beta-adrenerge Reize und senkt so effektiv den Sauerstoffbedarf des Myokards.
Allgemeiner Gebrauch
Ärzte verschreiben Atenolol zur Behandlung von Bluthochdruck. Es wirkt, indem es den systemischen Blutdruck senkt, indem es die Kontraktilität des Myokards verringert und den sympathischen Abfluss verringert. Es behandelt auch chronisch stabile Angina pectoris, indem es eine durch körperliche Betätigung verursachte Tachykardie verhindert.
Das Medikament zielt selektiv auf Beta-1-Rezeptoren ab. Diese Kardioselektivität minimiert die Verengung der Bronchien und peripheren Gefäße im Vergleich zu nicht-selektiven Betablockern. Es reduziert die Häufigkeit von Angina pectoris-Anfällen und verbessert die Belastungstoleranz bei Herzpatienten.
Dosierung und Richtung
- Bluthochdruck: Anfangsdosis 25–50 mg einmal täglich. Die Erhaltungsdosis liegt typischerweise zwischen 50 und 100 mg täglich.
- Angina pectoris: 50 mg einmal täglich, bei Bedarf auf 100 mg hochtitrieren.
- Jeden Tag zur gleichen Zeit oral verabreichen.
- Die Nahrungsaufnahme verändert die Bioverfügbarkeit der Tablette nicht wesentlich.
Vorsichtsmaßnahmen
- Überwachen Sie Patienten mit bronchospastischen Erkrankungen in der Vorgeschichte genau.
- Bei Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion ist Vorsicht geboten. Eine Dosisanpassung ist erforderlich.
- Vermeiden Sie ein abruptes Absetzen, da dies zu einer Myokardischämie führen kann.
- Diabetiker müssen überwacht werden, da Betablocker die Symptome einer Hypoglykämie verschleiern können.
Kontraindikationen
- Sinusbradykardie (Herzfrequenz
- Herzblock zweiten oder dritten Grades.
- Kardiogener Schock.
- Offensichtliche Herzinsuffizienz.
- Überempfindlichkeit gegen das Medikament.
Mögliche Nebenwirkung
- Häufig: Müdigkeit, Bradykardie, Schwindel, kalte Extremitäten und Durchfall.
- Schwerwiegend: Verschlimmerung der Herzinsuffizienz, Hypotonie, AV-Block und Bronchospasmus bei anfälligen Personen.
Wechselwirkung mit Medikamenten
- Kalziumkanalblocker (z. B. Verapamil, Diltiazem): Additive Wirkung auf die AV-Überleitung.
- Clonidin: Risiko einer schweren Rebound-Hypertonie beim Entzug.
- Katecholaminabbauende Arzneimittel (z. B. Reserpin): Potenzial für zusätzliche Hypotonie oder Bradykardie.
Verpasste Dosis
Nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sobald Sie es bemerken. Wenn der Zeitpunkt für die nächste geplante Dosis näher rückt, überspringen Sie die vergessene Dosis. Verdoppeln Sie zum Ausgleich nicht die Dosierung.
Überdosis
Zu den Symptomen gehören schwere Bradykardie, Hypotonie und akute Herzinsuffizienz. Suchen Sie sofort einen Arzt auf. Magenspülung und unterstützende Therapie (Atropin, Glucagon oder Vasopressoren) gehören zu den Standardprotokollen im Krankenhaus.
Lagerung
Bei Raumtemperatur zwischen 20 und 25 °C (68–77 °F) und vor Licht und Feuchtigkeit geschützt lagern. Von Kindern und Haustieren fernhalten.
FAQ
F: Wie wirkt sich Atenolol auf das Herz aus?
A: Atenolol wirkt als kardioselektiver Beta-1-Blocker, der die Herzfrequenz verlangsamt und die Kraft der Myokardkontraktion verringert.
F: Kann ich die Einnahme von Atenolol plötzlich abbrechen?
A: Nein. Ein abruptes Absetzen von Atenolol kann eine erneute Hypertonie oder einen Myokardinfarkt auslösen und muss unter ärztlicher Aufsicht reduziert werden.
F: Beeinträchtigt Atenolol die Wirkung von Asthmamedikamenten?
A: Da Atenolol kardioselektiv ist, hat es eine geringere Wirkung auf Bronchialrezeptoren als nicht-selektive Betablocker, dennoch ist Vorsicht geboten.
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