Avana (Avanafil) ist ein selektiver PDE5-Hemmer zur Behandlung der erektilen Dysfunktion. Der schnelle Wirkungseintritt erleichtert die Durchblutung des Penis bei sexueller Stimulation.
Avana (Avanafil) wirkt als hochselektiver, wirksamer Inhibitor der für zyklisches Guanosinmonophosphat (cGMP) spezifischen Phosphodiesterase Typ 5 (PDE5). Durch die Hemmung von PDE5 im Schwellkörper erhöht das Medikament den cGMP-Spiegel während der sexuellen Stimulation. Dieser Mechanismus fördert die Entspannung der glatten Muskulatur und verbessert die arterielle Durchblutung des Penis. Avana weist ein schnelles pharmakokinetisches Profil auf und erreicht typischerweise maximale Plasmakonzentrationen innerhalb von 30 bis 45 Minuten nach oraler Verabreichung.
Allgemeiner Gebrauch
Ärzte verschreiben Avana zur symptomatischen Behandlung der erektilen Dysfunktion. Die pharmakodynamische Wirkung beruht auf der endogenen Freisetzung von Stickoxid während der sexuellen Erregung.
Stickstoffmonoxid aktiviert die Guanylatcyclase und erhöht so cGMP. Avana verhindert den Abbau dieses Mediators und hält die erektile Reaktion aufrecht. Ohne sexuelle Stimulation bleibt das Medikament inaktiv.
Dosierung und Richtung
- Nehmen Sie etwa 15 bis 30 Minuten vor der sexuellen Aktivität eine Tablette oral ein.
- Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 100 mg.
- Titrieren Sie die Dosis je nach individueller Wirksamkeit und Verträglichkeit im Bereich von 50 mg bis 200 mg.
- Nicht mehr als einmal alle 24 Stunden verabreichen.
- Die Einnahme kann mit oder ohne Nahrung erfolgen.
Vorsichtsmaßnahmen
- Überwachen Sie Patienten mit anatomischen Deformationen des Penis, wie z. B. Angulation oder Peyronie-Krankheit.
- Seien Sie vorsichtig bei Patienten mit zugrunde liegender Herz-Kreislauf-Erkrankung, bei denen sexuelle Aktivität ein Risiko darstellt.
- Passen Sie die Dosierung bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Leber- oder Nierenfunktionsstörung an.
- Untersuchen Sie Patienten auf möglichen Priapismus, wenn die Erektion länger als vier Stunden anhält.
Kontraindikationen
- Gleichzeitige Anwendung jeglicher Form von organischen Nitraten oder Stickoxidspendern.
- Bekannte Überempfindlichkeit gegen Avanafil oder einen der Bestandteile der Formulierung.
- Kürzlich aufgetretener Myokardinfarkt, Schlaganfall oder lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen innerhalb der letzten sechs Monate.
- Schwere Leber- oder Nierenfunktionsstörung.
- Netzhauterkrankungen einschließlich degenerativer Erkrankungen.
Mögliche Nebenwirkung
Häufige Reaktionen:
- Kopfschmerzen
- Spülung
- Verstopfte Nase
- Nasopharyngitis
- Rückenschmerzen
Schwere Reaktionen:
- Plötzlicher Sehverlust (NAION)
- Plötzlicher Hörverlust
- Priapismus
Wechselwirkung mit Medikamenten
- Alphablocker: Gefahr einer additiven Blutdrucksenkung.
- Starke CYP3A4-Inhibitoren (z. B. Ketoconazol, Ritonavir): Erhöhen die systemische Exposition erheblich.
- Antihypertensiva: Potenzial für symptomatische Hypotonie.
- Alkohol: Übermäßiger Konsum erhöht das Risiko orthostatischer Anzeichen und Symptome.
Verpasste Dosis
Avana ist für die bedarfsgerechte Anwendung vorgesehen. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie eine geplante Dosis vergessen haben.
Überdosis
Zu den Symptomen einer Überdosierung gehören schwere Hypotonie, Schwindel und anhaltende Erektionen. Suchen Sie sofort einen Notarzt auf, wenn die Einnahme den vorgeschriebenen Grenzwert überschreitet.
Lagerung
Bei Raumtemperatur zwischen 20 und 25 °C (68–77 °F) und vor Licht und Feuchtigkeit geschützt lagern. Von Kindern und Haustieren fernhalten.
FAQ
F: Wie schnell wirkt Avana?
A: Avana erreicht typischerweise innerhalb von 30 bis 45 Minuten die maximale systemische Zirkulation, sodass die Wirkung bereits 15 Minuten nach der Einnahme eintreten kann.
F: Kann Avana zusammen mit fettreichen Mahlzeiten eingenommen werden?
A: Ja, die Absorption von Avana bleibt konstant, obwohl fettreiche Mahlzeiten die Zeit bis zum Erreichen der maximalen Plasmakonzentration verzögern können.
F: Bietet Avana Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen?
A: Nein, Avana verhindert nicht die Übertragung von HIV oder anderen sexuell übertragbaren Krankheiten.
Haftungsausschluss
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