Beloc enthält Metoprolol, einen selektiven Beta-1-Blocker, der gegen Bluthochdruck, Angina pectoris und Herzinsuffizienz eingesetzt wird. Kaufen Sie online mit Rezept.
Beloc enthält Metoprololtartrat, einen selektiven Beta-1-Rezeptorantagonisten. Es blockiert spezifisch kardiale Beta-1-Rezeptoren ohne signifikante Wirkung auf bronchiale Beta-2-Rezeptoren bei niedrigeren therapeutischen Dosen. Durch die Antagonisierung des Katecholamin-induzierten Anstiegs der Herzfrequenz und Kontraktilität werden der Blutdruck und der Sauerstoffbedarf des Myokards wirksam gesenkt. Der klinische Einsatz konzentriert sich auf die Behandlung von Bluthochdruck, Angina pectoris und Herzrhythmusstörungen.
Allgemeiner Gebrauch
Beloc wirkt als kardioselektiver Betablocker. Es hemmt die stimulierende Wirkung des sympathischen Nervensystems auf das Herz. Eine verringerte Herzfrequenz und ein verringertes Herzzeitvolumen führen zu einem niedrigeren Blutdruck und einer verbesserten Koronardurchblutung.
Ärzte verschreiben Beloc zur Behandlung von Bluthochdruck, chronisch stabiler Angina pectoris und zur Langzeitbehandlung von Herzinsuffizienz. Es hilft auch bei der Rhythmuskontrolle bei supraventrikulären Tachykardien.
Dosierung und Richtung
- Zu den Mahlzeiten oder unmittelbar nach der Nahrungsaufnahme einnehmen, um die Absorption zu verbessern.
- Bluthochdruck: Die Anfangsdosis liegt typischerweise zwischen 50 mg und 100 mg täglich und wird in einer oder zwei Dosen verabreicht.
- Angina pectoris: Die Dosierung beginnt häufig mit 100 mg täglich, aufgeteilt in zwei Dosen.
- Tabletten im Ganzen schlucken. Nicht zerdrücken oder kauen.
Vorsichtsmaßnahmen
- Überwachen Sie zu Beginn der Therapie regelmäßig Herzfrequenz und Blutdruck.
- Bei Patienten mit bronchospastischer Erkrankung ist trotz Kardioselektivität Vorsicht geboten.
- Diabetiker müssen den Blutzuckerspiegel überwachen, da Betablocker die Symptome einer Hypoglykämie verschleiern können.
- Eine Leberfunktionsstörung erfordert eine Dosistitration.
Kontraindikationen
- Atrioventrikulärer (AV) Block zweiten oder dritten Grades.
- Sinusbradykardie.
- Sick-Sinus-Syndrom.
- Dekompensierte Herzinsuffizienz.
- Kardiogener Schock.
- Schwere periphere arterielle Durchblutungsstörungen.
Mögliche Nebenwirkung
Häufig: Müdigkeit, Schwindel, Bradykardie, Hypotonie und Magen-Darm-Störungen. Kalte Extremitäten entstehen durch periphere Vasokonstriktion. Selten: Depression, Albträume oder Verschlimmerung der Psoriasis. Hohe Dosen können bei empfindlichen Personen Bronchospasmen auslösen.
Wechselwirkung mit Medikamenten
- Kalziumkanalblocker (Verapamil, Diltiazem): Erhöhtes Risiko einer schweren Bradykardie oder eines Herzblocks.
- CYP2D6-Inhibitoren (Fluoxetin, Paroxetin): Erhöhte Metoprolol-Plasmakonzentrationen.
- Katecholaminabbauende Mittel: Zusätzliche blutdrucksenkende Wirkung.
- Insulin und orale Hypoglykämie: Maskierung tachykarder Warnzeichen einer Hypoglykämie.
Verpasste Dosis
Nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sobald Sie es bemerken. Überspringen Sie die Dosis, wenn die nächste geplante Einnahme naht. Verdoppeln Sie nicht die Dosis, um das Versehen auszugleichen.
Überdosis
Eine Überdosierung führt zu schwerer Bradykardie, starker Hypotonie, Erregungsleitungsstörungen und Bronchospasmus. Suchen Sie sofort einen Notarzt auf. Die Behandlung umfasst eine Magenspülung, die Verabreichung von Aktivkohle und die intravenöse Gabe von Atropin oder Glucagon zur Wiederherstellung der hämodynamischen Stabilität.
Lagerung
Bei Raumtemperatur zwischen 20 und 25 °C (68–77 °F) und vor Licht und Feuchtigkeit geschützt lagern. Von Kindern und Haustieren fernhalten.
FAQ
F: Verursacht Beloc (Metoprolol) eine Gewichtszunahme?
A: Gewichtszunahme ist eine selten berichtete Nebenwirkung der Beloc-Therapie. Klinische Studien führen dies eher auf Stoffwechselveränderungen bei einzelnen Patienten als auf eine direkte pharmakologische Wirkung zurück.
F: Kann ich die Einnahme von Beloc (Metoprolol) abrupt abbrechen?
A: Setzen Sie Beloc niemals abrupt ab. Plötzlicher Entzug birgt das Risiko eines Wiederauftretens von Bluthochdruck oder einer Myokardischämie; Eine schrittweise Reduzierung unter ärztlicher Aufsicht ist obligatorisch.
F: Ist Beloc (Metoprolol) während der Schwangerschaft sicher?
A: Beloc passiert die Plazentaschranke und erfordert eine strenge medizinische Nutzen-Risiko-Bewertung. Dies ist im Allgemeinen Situationen vorbehalten, in denen sicherere Alternativen weiterhin unzureichend sind.
Haftungsausschluss
Wir bieten nur allgemeine Informationen zu Medikamenten, die nicht alle Anwendungsgebiete, mögliche Arzneimittelkombinationen oder Vorsichtsmaßnahmen abdecken. Die Informationen auf der Website können nicht zur Selbstbehandlung und Selbstdiagnose verwendet werden. Spezifische Anweisungen für einen bestimmten Patienten sollten mit Ihrem Gesundheitsberater oder dem für den Fall zuständigen Arzt vereinbart werden. Wir lehnen die Zuverlässigkeit dieser Informationen und die darin enthaltenen Fehler ab. Wir haften nicht für direkte, indirekte, besondere oder sonstige indirekte Schäden, die sich aus der Nutzung der Informationen auf dieser Website ergeben und auch nicht für Folgen der Selbstbehandlung.




