Bromhexin ist ein schleimlösendes Mittel, das zur Verringerung der Schleimviskosität bei Atemwegserkrankungen eingesetzt wird. Erfahren Sie mehr über Dosierung, Nebenwirkungen und klinische Wechselwirkungen.
Bromhexinhydrochlorid ist ein starkes schleimlösendes Mittel. Es wirkt als Sekretolytikum und senkt wirksam die Viskosität des Bronchialsekrets. Durch die Aktivierung der Synthese von Sialomucinen verändert das Medikament die Schleimstruktur. Diese Wirkung erleichtert das Abhusten bei akuten und chronischen bronchopulmonalen Erkrankungen, die mit einer abnormalen Schleimsekretion und einem beeinträchtigten Schleimtransport einhergehen. Es dient als Ergänzung zu den mukoziliären Clearance-Mechanismen in den Atemwegen.
Allgemeiner Gebrauch
Bromhexin behandelt Atemwegserkrankungen, die durch zähen, zähen Schleim gekennzeichnet sind. Es erweist sich bei Erkrankungen wie Bronchitis, Asthma und chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) als wirksam. Das Medikament stört die Mucopolysaccharidfasern im Sputum, senkt die Viskosität und fördert eine wirksame Hustenbeseitigung.
Dosierung und Richtung
- Erwachsene und Kinder über 12: 8–16 mg dreimal täglich verabreicht.
- Kinder von 6 bis 12 Jahren: 4 mg dreimal täglich verabreicht.
- Nach der Nahrungsaufnahme oral verabreichen.
- Sorgen Sie für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, um die schleimlösende Wirkung zu unterstützen.
Vorsichtsmaßnahmen
- Überwachen Sie Patienten mit Magengeschwüren in der Vorgeschichte.
- Bei Patienten mit schwerer Leber- oder Nierenfunktionsstörung ist Vorsicht geboten.
- Stellen Sie die Anwendung ein, wenn Haut- oder Schleimhautläsionen auftreten.
- Bewerten Sie Patienten mit Asthma sorgfältig, da die Möglichkeit eines Bronchospasmus besteht.
Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen Bromhexin oder einen der sonstigen Bestandteile.
- Aktive Magengeschwürerkrankung.
- Schweres Leber- oder Nierenversagen (Dosisanpassung erforderlich).
Mögliche Nebenwirkung
- Häufig: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Schmerzen im Oberbauch.
- Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen, Hautausschlag, Urtikaria, Bronchospasmus.
- Schwerwiegend: Anaphylaktische Reaktionen, Angioödem, schwere Hautreaktionen.
Wechselwirkung mit Medikamenten
- Antibiotika: Bromhexin erhöht das Eindringen von Amoxicillin, Erythromycin und Oxytetracyclin in die Bronchialsekrete.
- Antitussiva: Die gleichzeitige Anwendung mit Hustenstillern kann die Sputumabscheidung behindern und zu Schleimansammlungen führen.
Verpasste Dosis
Verabreichen Sie die vergessene Dosis, sobald Sie es bemerken. Wenn der Zeitpunkt für die nächste geplante Dosis näher rückt, lassen Sie die vergessene Dosis aus und fahren Sie mit der regulären Einnahme fort. Verdoppeln Sie zum Ausgleich nicht die Dosis.
Überdosis
Zu den Symptomen gehören Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit und Erbrechen. Sorgen Sie für symptomatische und unterstützende Pflege. Eine Magenspülung kann in Betracht gezogen werden, wenn die Einnahme kürzlich stattgefunden hat.
Lagerung
Bei Raumtemperatur zwischen 20 und 25 °C (68–77 °F) und vor Licht und Feuchtigkeit geschützt lagern. Von Kindern und Haustieren fernhalten.
FAQ
F: Wie wirkt Bromhexin auf die Atemwege?
A: Bromhexin reduziert die Schleimviskosität, indem es saure Mucopolysaccharidfasern abbaut, was das Abhusten von Sekreten erleichtert.
F: Sollte ich Bromhexin zusammen mit einem Hustenmittel einnehmen?
A: Nein, vermeiden Sie die Kombination von Bromhexin mit Hustenmitteln, da dies zu einer gefährlichen Schleimansammlung in den Atemwegen führen kann.
F: Kann Bromhexin von Patienten mit Asthma angewendet werden?
A: Patienten mit Asthma sollten Bromhexin mit Vorsicht anwenden, da es bei anfälligen Personen Bronchospasmen auslösen kann.
Haftungsausschluss
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