Kaufen Sie Epivir HBV (Lamivudin) zur Behandlung chronischer Hepatitis B. Wirkmechanismus und klinische Dosierungsrichtlinien finden Sie hier.
Epivir HBV enthält Lamivudin, ein synthetisches Nukleosidanalogon. Es fungiert als Reverse-Transkriptase-Inhibitor. Das Medikament beendet die DNA-Kettenverlängerung durch Einbau in virale DNA. Dieser Prozess hemmt gezielt die Vermehrung des Hepatitis-B-Virus (HBV). Die klinische Verabreichung reduziert die HBV-DNA-Spiegel im Serum und verbessert die Leberhistologie. Epivir HBV ist bei chronischer Hepatitis-B-Infektion mit Anzeichen einer Virusreplikation und einer aktiven Leberentzündung indiziert.
Allgemeiner Gebrauch
Epivir HBV behandelt chronische Hepatitis-B-Virusinfektionen bei Erwachsenen und pädiatrischen Patienten. Es wirkt als starker Inhibitor der HBV-Reverse-Transkriptase. Durch die Hemmung dieses Enzyms stoppt Lamivudin die virale Genomsynthese.
Die Unterdrückung der HBV-Replikation führt zu einer Abnahme der HBV-DNA im Serum. Eine anhaltende Behandlung korreliert mit einer verbesserten nekroinflammatorischen Aktivität im Lebergewebe und einem verringerten Fortschreiten der Fibrose.
Dosierung und Richtung
- Erwachsene: Normalerweise 100 mg einmal täglich oral.
- Unabhängig von den Mahlzeiten verabreichen.
- Tabletten im Ganzen schlucken. Nicht zerdrücken oder kauen.
- Eine Nierenfunktionsstörung erfordert eine Dosisanpassung basierend auf den Kreatinin-Clearance-Werten.
Vorsichtsmaßnahmen
- Überwachen Sie während der Therapie regelmäßig die Leberfunktionstests.
- Ein Absetzen kann schwere akute Exazerbationen der Hepatitis auslösen.
- Untersuchen Sie alle Patienten vor Beginn auf eine HIV-Koinfektion.
- Es besteht das Risiko einer Laktatazidose und einer schweren Hepatomegalie mit Steatose.
Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen Lamivudin oder einen der Bestandteile der Formulierung.
- Gleichzeitige Anwendung mit Emtricitabin.
Mögliche Nebenwirkung
- Häufig: Kopfschmerzen, Übelkeit, Müdigkeit, Unwohlsein, Infektionen der oberen Atemwege.
- Schwerwiegend: Laktatazidose, schwere Hepatomegalie, Pankreatitis, periphere Neuropathie und akute Hepatitis-Exazerbationen nach der Behandlung.
Wechselwirkung mit Medikamenten
- Trimethoprim/Sulfamethoxazol: Erhöht die Plasmakonzentration von Lamivudin durch Hemmung der renalen Ausscheidung.
- Emtricitabin: Antagonistische Wirkung; nicht kombinieren.
- Interferon alpha: Bei der Kombinationstherapie ist Vorsicht geboten.
Verpasste Dosis
Nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sobald Sie es bemerken. Wenn Sie sich der nächsten geplanten Dosis nähern, lassen Sie die vergessene Dosis aus und fahren Sie mit dem regulären Zeitplan fort. Verdoppeln Sie nicht die Dosis.
Überdosis
Aufgrund begrenzter Daten sind die Symptome nach wie vor schlecht definiert. Bieten Sie unterstützende Pflege. Überwachen Sie den klinischen Status. Lamivudin ist dialysierbar, die Wirksamkeit der Hämodialyse bei Überdosierung ist jedoch noch nicht nachgewiesen.
Lagerung
Bei Raumtemperatur zwischen 20 und 25 °C (68–77 °F) und vor Licht und Feuchtigkeit geschützt lagern. Von Kindern und Haustieren fernhalten.
FAQ
F: Was ist die primäre klinische Indikation für Epivir HBV?
A: Epivir HBV ist für die Behandlung chronischer Hepatitis-B-Infektionen in Verbindung mit aktiver Virusreplikation und anhaltender Leberentzündung indiziert.
F: Heilt Epivir HBV eine chronische Hepatitis-B-Infektion?
A: Epivir HBV unterdrückt die Virusreplikation und reduziert Leberschäden, eliminiert das Virus jedoch nicht vollständig aus dem Körper.
F: Kann Epivir HBV zur HIV-Behandlung verwendet werden?
A: Epivir HBV enthält eine niedrigere Dosis Lamivudin speziell für HBV; HIV-Therapien erfordern höhere Dosen und dürfen diese Formulierung nicht verwenden, um eine Resistenzentwicklung zu vermeiden.
Haftungsausschluss
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