Farxiga (Dapagliflozin) ist ein SGLT2-Hemmer, der bei Typ-2-Diabetes, Herzinsuffizienz und chronischer Nierenerkrankung eingesetzt wird. Erfahren Sie mehr über Indikationen, Dosierung und Sicherheitsprotokolle.
Farxiga (Dapagliflozin) fungiert als selektiver Natrium-Glucose-Cotransporter-2 (SGLT2)-Inhibitor. Es senkt den Blutzuckerspiegel, indem es die Glukoserückresorption in den proximalen Nierentubuli hemmt. Diese Wirkung fördert die Glukoseausscheidung im Urin oder die Glykosurie. Ärzte verschreiben es zur Verbesserung der Blutzuckerkontrolle bei Typ-2-Diabetes. Es verringert auch das Risiko einer Krankenhauseinweisung wegen Herzinsuffizienz und des Fortschreitens einer chronischen Nierenerkrankung. Das Medikament senkt wirksam HbA1c, den systolischen Blutdruck und das Körpergewicht.
Allgemeiner Gebrauch
Farxiga behandelt Diabetes mellitus Typ 2 als Ergänzung zu Diät und Bewegung. Das Medikament senkt die renale Glukose-Reabsorptionsschwelle. Dieser von der Insulinsekretion unabhängige Mechanismus führt zu einem Kalorienverlust und hämodynamischen Veränderungen.
Ärzte verschreiben Farxiga auch, um kardiovaskuläre Todesfälle und Krankenhausaufenthalte aufgrund von Herzinsuffizienz bei Patienten mit Herzinsuffizienz zu reduzieren. Darüber hinaus verlangsamt es das Fortschreiten einer chronischen Nierenerkrankung bei Erwachsenen, bei denen das Risiko eines klinischen Verfalls besteht.
Dosierung und Richtung
- Standard-Anfangsdosis: 5 mg oral einmal täglich.
- Bei Verträglichkeit kann die Dosis auf 10 mg erhöht werden und eine weitere Blutzuckerkontrolle erforderlich sein.
- Mit oder ohne Nahrung verabreichen.
- Schlucken Sie die Tablette im Ganzen.
- Nicht spalten, zerdrücken oder kauen.
Vorsichtsmaßnahmen
- Bewerten Sie den Volumenstatus vor Beginn; korrekte Hypovolämie bei älteren oder hypotonischen Patienten.
- Überwachen Sie regelmäßig die Nierenfunktion.
- Prüfen Sie auf Ketoazidose, wenn unspezifische Symptome auftreten.
- Auf genitale mykotische Infektionen prüfen.
- Bei Patienten mit einem Risiko für Fournier-Gangrän ist Vorsicht geboten.
Kontraindikationen
- Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen auf Dapagliflozin in der Vorgeschichte.
- Patienten mit chronischer Dialyse.
- Schwere Nierenfunktionsstörung (eGFR weniger als 30 ml/min/1,73 m2).
Mögliche Nebenwirkung
- Häufig: Pilzinfektionen im Genitalbereich, Nasopharyngitis und Harnwegsinfektionen.
- Schwerwiegend: Euglykämische diabetische Ketoazidose, Hypotonie, akute Nierenschädigung und Fournier-Gangrän.
Wechselwirkung mit Medikamenten
- Diuretika: Kann das Risiko von Volumenmangel und Hypotonie erhöhen.
- Insulin und Sekretagoga: Erhöhtes Risiko einer Hypoglykämie bei gleichzeitiger Anwendung.
Verpasste Dosis
Nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sobald Sie es bemerken. Wenn der Zeitpunkt für die nächste geplante Dosis näher rückt, überspringen Sie die vergessene Dosis. Nehmen Sie nicht zwei Dosen auf einmal ein.
Überdosis
Zu den Symptomen gehören Dehydrierung, Hypotonie und Elektrolytstörungen. Suchen Sie sofort einen Arzt auf oder wenden Sie sich an eine Giftnotrufzentrale, wenn es zu einer Überdosierung kommt.
Lagerung
Bei Raumtemperatur zwischen 20 und 25 °C (68–77 °F) und vor Licht und Feuchtigkeit geschützt lagern. Von Kindern und Haustieren fernhalten.
FAQ
F: Wie reguliert Farxiga den Blutzuckerspiegel?
A: Farxiga hemmt SGLT2-Transporter in den Nieren und verdrängt überschüssige Glukose über den Urin aus dem Körper.
F: Verursacht Farxiga Gewichtsverlust?
A: Ja, der mit der Glukoseausscheidung über den Urin verbundene Kalorienverlust führt häufig zu einer geringfügigen Gewichtsreduktion.
F: Können Patienten mit Herzinsuffizienz Farxiga einnehmen?
A: Ja, Farxiga soll das Risiko einer Krankenhauseinweisung wegen Herzinsuffizienz bei Erwachsenen mit verminderter Ejektionsfraktion verringern.
Haftungsausschluss
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