Hydrea (Hydroxyurea) ist ein Antimetabolit-Medikament zur Behandlung von chronischer myeloischer Leukämie und Sichelzellenanämie. Kaufen Sie ausschließlich auf Rezept.
Hydrea enthält Hydroxyharnstoff, einen wirksamen antineoplastischen Wirkstoff. Das Medikament fungiert als Ribonukleotidreduktase-Inhibitor. Es stoppt die DNA-Synthese speziell in der S-Phase des Zellzyklus. Ärzte verwenden es zur Behandlung von chronischer myeloischer Leukämie, Kopf-Hals-Karzinomen und Sichelzellenanämie. Durch die Reduzierung der Desoxyribonukleotidproduktion wird die Proliferation bösartiger Zellen gestoppt. Patienten erhalten dieses Medikament oral. Es induziert effektiv fetales Hämoglobin bei Sichelzellenpatienten.
Allgemeiner Gebrauch
Hydrea wirkt als Antimetabolit. Es hemmt das Enzym Ribonukleotid-Reduktase und verhindert so die Umwandlung von Ribonukleotiden in Desoxyribonukleotide. Diese Aktion stoppt die DNA-Synthese. Ärzte verschreiben es bei chronischer myeloischer Leukämie, Melanomen und rezidivierenden oder metastasierten Karzinomen im Kopf-Hals-Bereich. Darüber hinaus erhöht es den fetalen Hämoglobinspiegel (HbF) bei Patienten mit Sichelzellenanämie und reduziert so vasookklusive Krisen.
Dosierung und Richtung
- Einmal täglich oral verabreichen.
- Kapseln ganz schlucken; Quetschen oder Öffnen vermeiden.
- Typische Anfangsdosen variieren je nach Indikation (z. B. 15–30 mg/kg/Tag bei soliden Tumoren).
- Sorgen Sie während der gesamten Therapie für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
Vorsichtsmaßnahmen
- Überwachen Sie wöchentlich das komplette Blutbild (CBC).
- Bewerten Sie die Nieren- und Leberfunktion vor Beginn der Therapie.
- Vermeiden Sie Impfungen mit Lebendimpfstoffen.
- Aufgrund der Teratogenität ist während und nach der Behandlung eine Empfängnisverhütung anzuwenden.
Kontraindikationen
- Bekannte Überempfindlichkeit gegen Hydroxyharnstoff.
- Schwere Knochenmarksdepression (Leukopenie oder Thrombozytopenie).
- Schwere Anämie.
- Schwangerschaft und Stillzeit.
Mögliche Nebenwirkung
- Hämatologische:Knochenmarksdepression, Leukopenie, Neutropenie, Anämie, Thrombozytopenie.
- Magen-Darm:Stomatitis, Anorexie, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall.
- Dermatologisch:Makulopapulöser Ausschlag, Alopezie, Hyperpigmentierung, Hautgeschwüre.
- Andere:Erhöhte Leberenzyme, Dysurie, sekundäre Leukämie.
Wechselwirkung mit Medikamenten
- Antiretrovirale Medikamente:Erhöhtes Risiko für Pankreatitis, Hepatotoxizität oder Neuropathie bei Kombination mit Didanosin oder Stavudin.
- Lebendimpfstoffe:Verminderte Immunantwort und Potenzial für eine disseminierte Infektion.
- Myelosuppressive Mittel:Synergistische Toxizität erhöht das Risiko einer schweren Panzytopenie.
Verpasste Dosis
Verabreichen Sie die vergessene Dosis, sobald Sie es bemerken. Lassen Sie die Dosis aus, wenn die nächste geplante Dosis nahe ist. Verdoppeln Sie zum Ausgleich nicht die Dosis.
Überdosis
Zu den Symptomen gehören Myelosuppression, Hautreizungen und Stomatitis. Ein sofortiger medizinischer Eingriff ist erforderlich. Magenspülung und unterstützende Pflege gehören zur Standardbehandlung.
Lagerung
Bei Raumtemperatur zwischen 20 und 25 °C (68–77 °F) und vor Licht und Feuchtigkeit geschützt lagern. Von Kindern und Haustieren fernhalten.
FAQ
F: Wie wirkt Hydrea bei Sichelzellenpatienten?
A: Hydrea erhöht die Produktion von fötalem Hämoglobin, was die Sichelbildung der roten Blutkörperchen verhindert und Schmerzkrisen reduziert.
F: Kann ich Hydrea-Kapseln öffnen, um das Pulver einzunehmen?
A: Nein. Der direkte Umgang mit dem Pulver ist gefährlich; Kapseln müssen im Ganzen geschluckt werden, um versehentliches Einatmen oder Hautkontakt zu verhindern.
F: Ist die Anwendung von Hydrea während der Schwangerschaft sicher?
A: Nein. Hydrea ist in der Schwangerschaft aufgrund bestätigter teratogener und embryotoxischer Risiken streng kontraindiziert.
Haftungsausschluss
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