Kaufen Sie Levofloxacin gegen bakterielle Infektionen. Dieses Fluorchinolon hemmt die bakterielle DNA-Synthese. Fragen Sie zur Anwendung Ihren Arzt.
Levofloxacin ist ein synthetischer antibakterieller Fluorchinolon-Wirkstoff. Seine Wirkung beruht auf der Hemmung der bakteriellen DNA-Gyrase und Topoisomerase IV. Diese Enzyme sind für die Replikation, Transkription, Reparatur und Rekombination bakterieller DNA unerlässlich. Das Medikament weist eine bakterizide Wirkung gegen ein breites Spektrum grampositiver und gramnegativer Krankheitserreger auf. Die klinische Wirksamkeit hängt vom Erreichen ausreichender Plasmakonzentrationen im Verhältnis zur minimalen Hemmkonzentration des Zielorganismus ab.
Allgemeiner Gebrauch
Ärzte verschreiben Levofloxacin zur Behandlung akuter bakterieller Exazerbationen chronischer Bronchitis, ambulant erworbener Lungenentzündung, akuter bakterieller Sinusitis, unkomplizierter Hautinfektionen und komplizierter Harnwegsinfektionen. Es wirkt als L-Isomer des razemischen Ofloxacins und bietet eine starke Wirkung gegen anfällige aerobe und anaerobe Bakterien.
Dosierung und Richtung
- Einmal täglich oral verabreichen.
- Schlucken Sie die Tabletten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit.
- Die Dosierung hängt von der Infektionsstelle, dem Schweregrad und der Nierenfunktion ab.
- Typische Dosen liegen zwischen 250 mg und 750 mg pro 24 Stunden.
- Trennen Sie die Dosen mindestens zwei Stunden lang von Antazida, Multivitaminen oder Sucralfat.
Vorsichtsmaßnahmen
- Passen Sie die Dosierung bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance unter 50 ml/min an.
- Achten Sie auf Sehnenentzündungen oder -rupturen, insbesondere bei älteren Patienten oder solchen, die Kortikosteroide einnehmen.
- Untersuchen Sie Patienten auf periphere Neuropathie.
- Bewerten Sie das Potenzial einer QT-Intervallverlängerung bei anfälligen Personen.
- Sorgen Sie für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, um Kristallurie zu verhindern.
Kontraindikationen
- Bekannte Überempfindlichkeit gegen Levofloxacin oder andere Fluorchinolone.
- Vorgeschichte von Sehnenerkrankungen im Zusammenhang mit der Verabreichung von Fluorchinolonen.
- Pädiatrische Patienten oder schwangere Personen aufgrund des potenziellen Risikos einer Knorpelschädigung.
Mögliche Nebenwirkung
- Häufig: Übelkeit, Durchfall, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Verstopfung.
- Schwerwiegend: Tendinitis, Sehnenruptur, Clostridioides difficile-assoziierter Durchfall, Krampfanfälle, Hepatotoxizität, QTc-Verlängerung.
Wechselwirkung mit Medikamenten
- Kationische Verbindungen: Antazida, Aluminium/Magnesium, Eisensalze und Zinkkomplexe reduzieren die orale Aufnahme.
- NSAIDs: Kann das Risiko einer ZNS-Stimulation und von Krampfanfällen erhöhen.
- Warfarin: Kann die gerinnungshemmende Wirkung verstärken; INR überwachen.
- Antidiabetika: Risiko einer Hypoglykämie oder Hyperglykämie.
Verpasste Dosis
Nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sobald Sie es bemerken. Überspringen Sie die Dosis, wenn der nächste geplante Zeitpunkt naht. Verdoppeln Sie nicht die Dosis.
Überdosis
Zu den Symptomen zählen Verwirrtheit, Schwindel, Krampfanfälle oder eine QTc-Verlängerung. Suchen Sie sofort einen Notarzt auf oder wenden Sie sich an eine Giftnotrufzentrale.
Lagerung
Bei Raumtemperatur zwischen 20 und 25 °C (68–77 °F) und vor Licht und Feuchtigkeit geschützt lagern. Von Kindern und Haustieren fernhalten.
FAQ
F: Wie wirkt Levofloxacin gegen Bakterien?
A: Levofloxacin hemmt die bakterielle DNA-Gyrase und Topoisomerase IV und verhindert so die bakterielle DNA-Replikation.
F: Kann ich Levofloxacin zu den Mahlzeiten einnehmen?
A: Die orale Verabreichung kann mit oder ohne Nahrung erfolgen, eine Trennung von metallhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln bleibt jedoch erforderlich.
F: Ist Levofloxacin wirksam gegen Viren?
A: Nein, Levofloxacin ist ein antibakterieller Wirkstoff und hat keine Wirksamkeit gegen Virusinfektionen wie Erkältungen oder Grippe.
Haftungsausschluss
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