Propranolol ist ein nicht-selektiver Betablocker. Es behandelt Bluthochdruck, Angina pectoris und Herzrhythmusstörungen, indem es beta-adrenerge Rezeptoren antagonisiert.
Propranolol ist ein synthetischer, nicht selektiver Beta-Rezeptor-Antagonist. Es blockiert Beta-1- und Beta-2-Rezeptoren und senkt so wirksam die Herzfrequenz und die Kontraktilität des Myokards. Dieser Mechanismus reduziert die Herzleistung und senkt den Blutdruck. Es verringert auch die Reninsekretion. Ärzte verschreiben Propranolol zur Behandlung von essentieller Hypertonie, Angina pectoris, Herzrhythmusstörungen und zur Prophylaxe nach einem Myokardinfarkt. Es durchdringt die Blut-Hirn-Schranke und hat systemische und zentrale Wirkungen.
Allgemeiner Gebrauch
Propranolol behandelt Bluthochdruck, indem es den sympathischen Ausfluss und die Herzbelastung reduziert. Es bekämpft wirksam Angina pectoris, indem es den Sauerstoffbedarf des Myokards während der Anstrengung senkt. Der klinische Nutzen erstreckt sich auf essentiellen Tremor, Phäochromozytom und Migräneprophylaxe.
Dosierung und Richtung
- Oral mit oder ohne Nahrung einnehmen.
- Ein konsistenter Verabreichungszeitpunkt optimiert die Plasmakonzentrationen.
- Bluthochdruck: Die Anfangsdosis liegt typischerweise bei 40 mg zweimal täglich.
- Angina: Die Erhaltungsdosis liegt normalerweise zwischen 80 mg und 320 mg pro Tag.
- Retardkapseln im Ganzen schlucken; Nicht zerdrücken oder kauen.
Vorsichtsmaßnahmen
- Überwachen Sie Patienten mit Diabetes, da Betablocker die Symptome einer Hypoglykämie verschleiern.
- Der Entzug erfordert ein schrittweises Ausschleichen, um einen Rebound-Hypertonus oder eine Myokardischämie zu verhindern.
- Beurteilen Sie die Schilddrüsenfunktion bei Patienten mit Thyreotoxikose.
- Bei Patienten mit peripheren Gefäßerkrankungen in der Vorgeschichte ist Vorsicht geboten.
Kontraindikationen
- Sinusbradykardie und AV-Block zweiten oder dritten Grades.
- Kardiogener Schock.
- Asthma bronchiale oder schwere chronisch obstruktive Lungenerkrankung.
- Unkompensierte Herzinsuffizienz.
Mögliche Nebenwirkung
- Herz-Kreislauf: Bradykardie, Hypotonie, kalte Extremitäten.
- Zentralnervensystem: Müdigkeit, Schlafstörungen, lebhafte Träume, Depression.
- Magen-Darm: Übelkeit, Durchfall, Bauchkrämpfe.
- Atemwege: Bronchospasmus bei empfindlichen Personen.
Wechselwirkung mit Medikamenten
- Kalziumkanalblocker (Verapamil, Diltiazem): Zusätzliche negativ inotrope Wirkung.
- Katecholaminabbauende Arzneimittel (Reserpin): Mögliche schwere Hypotonie oder Bradykardie.
- CYP2D6-Inhibitoren: Kann den Propranolol-Serumspiegel erhöhen.
- NSAIDs: Können die blutdrucksenkende Wirkung von Propranolol abschwächen.
Verpasste Dosis
Verabreichen Sie die vergessene Dosis, sobald Sie es bemerken. Überspringen Sie die Einnahme, wenn die nächste geplante Dosis nahe ist. Verdoppeln Sie nicht die Dosis.
Überdosis
Zu den Symptomen gehören schwere Bradykardie, Hypotonie, Krampfanfälle und Atemnot. Suchen Sie sofort einen Notarzt und eine Herzüberwachung auf.
Lagerung
Bei Raumtemperatur zwischen 20 und 25 °C (68–77 °F) und vor Licht und Feuchtigkeit geschützt lagern. Von Kindern und Haustieren fernhalten.
FAQ
F: Wie senkt Propranolol den systemischen Blutdruck?
A: Propranolol wirkt als nicht-selektiver Betablocker, reduziert die Herzleistung und hemmt die Reninfreisetzung aus den Nieren.
F: Kann Propranolol bei Patienten Bronchospasmen verursachen?
A: Ja, Propranolol blockiert Beta-2-Rezeptoren in der glatten Bronchialmuskulatur, was bei anfälligen Patienten zu einer Verengung der Atemwege führen kann.
F: Ist ein abruptes Absetzen von Propranolol sicher?
A: Nein, ein plötzlicher Entzug kann zu wiederkehrendem Bluthochdruck oder Myokardinfarkt führen und muss durch schrittweises Ausschleichen vermieden werden.
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