Kaufen Sie Stugeron online. Cinnarizin verhindert wirksam Reisekrankheit durch Hemmung des Vestibularsystems. Schnell wirkende antiemetische Therapie.
Stugeron enthält den Wirkstoff Cinnarizin, ein Piperazin-Derivat, das als Kalziumkanalblocker und H1-Rezeptor-Antagonist wirkt. Es bekämpft Reisekrankheit und Gleichgewichtsstörungen, indem es die Erregbarkeit des Labyrinths unterdrückt. Durch die Hemmung des Kalziumeinstroms in die Haarsinneszellen des Innenohrs verringert es die Reaktion des Vestibulars auf Bewegung. Es weist auch gefäßerweiternde Eigenschaften auf, indem es die kalziumvermittelte Kontraktion der glatten Gefäßmuskulatur verhindert und so die Mikrozirkulation im Labyrinth verbessert.
Allgemeiner Gebrauch
Ärzte verschreiben Stugeron zur Vorbeugung und Behandlung von Reisekrankheit, Schwindel, Tinnitus und Morbus Menière. Das Molekül zielt auf den Vestibularapparat und dämpft überempfindliche Signale, die durch Beschleunigung oder Flüssigkeitsverschiebungen in den Bogengängen verursacht werden.
Über das Vestibularmanagement hinaus fungiert Cinnarizin als peripherer Vasodilatator. Es verbessert die Durchblutung des Innenohrs und des Gehirngewebes, indem es die Membranen stabilisiert und die kontraktile Reaktion der glatten Gefäßmuskulatur auf verschiedene vasoaktive Substanzen hemmt.
Dosierung und Richtung
- Bei Reisekrankheit: Nehmen Sie etwa zwei Stunden vor Reiseantritt 15–30 mg ein.
- Nachfolgende Dosen: 15 mg alle acht Stunden während der Reise, falls erforderlich.
- Verabreichung: Tabletten unzerkaut mit Wasser schlucken. Der Verzehr nach den Mahlzeiten reduziert mögliche Magenreizungen.
Vorsichtsmaßnahmen
- Parkinson-Krankheit: Mit Vorsicht anwenden, da das Medikament extrapyramidale Symptome verschlimmern kann.
- Hypotonie: Überwachen Sie den Blutdruck bei Patienten mit kardiovaskulärer Instabilität.
- Leber-/Nierenfunktionsstörung: Passen Sie die Dosierung basierend auf den Clearance-Raten bei Patienten mit Organfunktionsstörungen an.
- Autofahren: Medikamente lösen häufig eine Sedierung aus; Vermeiden Sie den Betrieb schwerer Maschinen, bis die Wirkung bekannt ist.
Kontraindikationen
- Bekannte Überempfindlichkeit gegen Cinnarizin oder Piperazin-Derivate.
- Porphyrie.
- Akute Vergiftung mit Alkohol oder zentralnervös dämpfenden Mitteln.
Mögliche Nebenwirkung
- Häufig: Schläfrigkeit, Müdigkeit, Xerostomie (Mundtrockenheit), Magen-Darm-Beschwerden.
- Schwerwiegend: Extrapyramidale Symptome wie Zittern, Steifheit oder Akathisie während einer längeren Therapie.
- Selten: Cholestatischer Ikterus, Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut.
Wechselwirkung mit Medikamenten
- ZNS-Depressiva: Alkohol, trizyklische Antidepressiva und Hypnotika verstärken die sedierende Wirkung.
- Diagnosetests: Cinnarizin kann bei Hautempfindlichkeitstests zu falsch negativen Ergebnissen führen, wenn es innerhalb von 4 Tagen nach dem Test verabreicht wird.
Verpasste Dosis
Wenn Sie eine Dosis für die laufende Behandlung vergessen haben, nehmen Sie diese ein, sobald Sie daran denken. Überspringen Sie die Einnahme, wenn die nächste geplante Dosis nahe ist. Verdoppeln Sie nicht die Dosis.
Überdosis
Zu den Symptomen gehören starke Sedierung, Erbrechen, Ataxie und Hypotonie. In schweren Fällen kommt es zu Krampfanfällen und Koma. Die Behandlung erfordert eine Magenspülung und eine unterstützende Behandlung. Es gibt kein spezifisches Gegenmittel.
Lagerung
Bei Raumtemperatur zwischen 20 und 25 °C (68–77 °F) und vor Licht und Feuchtigkeit geschützt lagern. Von Kindern und Haustieren fernhalten.
FAQ
F: Wie lange dauert es, bis Stugeron wirkt?
A: Der therapeutische Beginn erfolgt innerhalb von 60 bis 120 Minuten nach der oralen Verabreichung.
F: Können Kinder Stugeron gegen Reisekrankheit einnehmen?
A: Die pädiatrische Dosierung umfasst oft die Hälfte der Erwachsenendosis, für Kinder unter fünf Jahren ist jedoch eine ärztliche Überwachung obligatorisch.
F: Verursacht Stugeron Schläfrigkeit?
A: Schläfrigkeit ist aufgrund seiner H1-Antihistaminika-Aktivität eine häufige Nebenwirkung von Stugeron.
Haftungsausschluss
Wir bieten nur allgemeine Informationen zu Medikamenten, die nicht alle Anwendungsgebiete, mögliche Arzneimittelkombinationen oder Vorsichtsmaßnahmen abdecken. Die Informationen auf der Website können nicht zur Selbstbehandlung und Selbstdiagnose verwendet werden. Spezifische Anweisungen für einen bestimmten Patienten sollten mit Ihrem Gesundheitsberater oder dem für den Fall zuständigen Arzt vereinbart werden. Wir lehnen die Zuverlässigkeit dieser Informationen und die darin enthaltenen Fehler ab. Wir haften nicht für direkte, indirekte, besondere oder sonstige indirekte Schäden, die sich aus der Nutzung der Informationen auf dieser Website ergeben und auch nicht für Folgen der Selbstbehandlung.




