Synthroid ist ein synthetisches Schilddrüsenhormon, das zur Behandlung von Hypothyreose und der Unterdrückung des Schilddrüsen-stimulierenden Hormons eingesetzt wird. Bestellen Sie hier authentische Medikamente.
Synthroid enthält Levothyroxin-Natrium, eine synthetische Form des endogenen Schilddrüsenhormons Thyroxin (T4). Levothyroxin wirkt auf zelluläre Rezeptoren, um die Proteinsynthese, die enzymatische Aktivität und die Stoffwechselrate zu regulieren. Ärzte verschreiben dieses Mittel zur Behandlung von Hypothyreose, Hypophysen-Thyrotropin-Unterdrückung und zur Behandlung von Schilddrüsenknoten oder Schilddrüsenstruma. Das Medikament ahmt natürliches T4 nach, das der Körper im peripheren Gewebe in das aktivere Hormon Trijodthyronin (T3) umwandelt.
Allgemeiner Gebrauch
Synthroid behandelt Hypothyreose, einen Zustand unzureichender Schilddrüsenhormonproduktion. Es stellt die Homöostase bei Patienten mit primärer, sekundärer oder tertiärer Schilddrüseninsuffizienz wieder her. Darüber hinaus nutzen Ärzte es zur Unterdrückung des Schilddrüsen-stimulierenden Hormons (TSH) bei Patienten mit gut differenziertem Schilddrüsenkrebs oder Schilddrüsenknoten.
Levothyroxin ersetzt fehlendes Thyroxin. Es steigert den Sauerstoffverbrauch, regt den Grundumsatz an und erleichtert die Proteinsynthese. Die therapeutische Wirkung hängt vom individuellen TSH-Spiegel und dem klinischen Ansprechen des Patienten ab.
Dosierung und Richtung
- Nehmen Sie dieses Medikament einmal täglich ein, vorzugsweise auf nüchternen Magen.
- Mindestens 30 bis 60 Minuten vor dem Frühstück verabreichen.
- Schlucken Sie die Tablette im Ganzen mit einem vollen Glas Wasser.
- Die Anfangsdosen hängen vom Alter, der Schwere der Hypothyreose und dem Herz-Kreislauf-Status ab.
- Ändern Sie die Dosierung nicht, ohne den TSH-Spiegel im Labor zu überprüfen.
Vorsichtsmaßnahmen
- Überwachen Sie Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf ischämische Symptome.
- Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion erfordern eine Dosisreduktion.
- Bei Patienten mit Nebenniereninsuffizienz ist Vorsicht geboten.
- Der Schilddrüsenhormonspiegel schwankt während der Schwangerschaft und erfordert eine häufige Überwachung.
- Die Behandlung von Diabetes mellitus kann aufgrund von Stoffwechselveränderungen eine Anpassung erfordern.
Kontraindikationen
- Unkorrigierte Nebenniereninsuffizienz.
- Akuter Myokardinfarkt.
- Thyreotoxikose.
- Überempfindlichkeit gegen Levothyroxin oder inaktive Inhaltsstoffe.
Mögliche Nebenwirkung
- Herz-Kreislauf: Tachykardie, Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen, Angina pectoris.
- Stoffwechsel: Gewichtsverlust, Hitzeintoleranz, Schwitzen.
- Neurologisch: Zittern, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Nervosität.
- Magen-Darm: Durchfall, Erbrechen, Bauchkrämpfe.
Wechselwirkung mit Medikamenten
- Calciumcarbonat- und Eisenpräparate: Reduzieren die Aufnahme von Synthroid.
- Warfarin: Verstärkt die gerinnungshemmende Wirkung.
- Digoxin: Erhöht die Plasmakonzentrationen.
- Gallensäurekomplexbildner: Binden Levothyroxin und beeinträchtigen die Wirksamkeit.
- Östrogene: Erhöht den Bedarf an Schilddrüsenhormonen.
Verpasste Dosis
Nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sobald Sie es bemerken. Überspringen Sie die vergessene Dosis, wenn die nächste geplante Dosis nahe ist. Verdoppeln Sie nicht die Dosis, um das Versehen auszugleichen.
Überdosis
Zu den Symptomen gehören Fieber, Brustschmerzen, schneller Herzschlag, Zittern und Krampfanfälle. Bei einer Überdosierung sofort einen Notarzt aufsuchen.
Lagerung
Bei Raumtemperatur zwischen 20 und 25 °C (68–77 °F) und vor Licht und Feuchtigkeit geschützt lagern. Von Kindern und Haustieren fernhalten.
FAQ
F: Wie lange dauert es, bis Synthroid therapeutische Werte erreicht?
A: Steady-State-Serumkonzentrationen treten nach 4 bis 6 Wochen konstanter täglicher Dosierung auf.
F: Kann Synthroid mit Grapefruitsaft interagieren?
A: Grapefruit beeinträchtigt Synthroid nicht direkt, aber säurehaltige Getränke können die Absorption beeinträchtigen, wenn sie gleichzeitig eingenommen werden.
F: Ist generisches Levothyroxin mit Synthroid austauschbar?
A: Obwohl bioäquivalent, empfehlen enge Leitlinien zum therapeutischen Index, die gleiche Marke beizubehalten, um TSH-Schwankungen zu vermeiden.
Haftungsausschluss
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