Ursodiol behandelt primäre biliäre Cholangitis und löst Gallensteine auf. Bestellen Sie generische Medikamente für die Gesundheit von Leber und Gallenblase sicher online.
Ursodiol, eine natürlich vorkommende Gallensäure, reduziert die Cholesterinsekretion aus der Leber und unterdrückt die Cholesterinabsorption im Darm. Es erleichtert die Auflösung strahlendurchlässiger, nicht verkalkter Gallensteine bei Patienten, die für eine chirurgische Cholezystektomie weiterhin in Frage kommen. Durch die Veränderung der Zusammensetzung des Gallensäurepools übt es zytoprotektive Wirkungen auf Hepatozyten aus und verbessert die Leberenzymprofile bei Patienten mit chronischen cholestatischen Lebererkrankungen wie primärer biliärer Cholangitis.
Allgemeiner Gebrauch
Ursodiol ist eine hydrophile Gallensäure, die zur Behandlung der primären biliären Cholangitis (PBC) und zur Förderung der Auflösung von Cholesterin-Gallensteinen eingesetzt wird. Das Medikament senkt die Cholesterinkonzentration in der Galle, wodurch sich die Zusammensetzung der Galle in einen weniger lithogenen Zustand verschiebt.
Die klinische Wirksamkeit bei PBC beruht auf der Verdrängung toxischer endogener Gallensäuren, die ansonsten Leberzellen schädigen. Bei der Gallensteintherapie reduziert es den Cholesterin-Sättigungsindex und ermöglicht so eine allmähliche Auflösung cholesterinreicher Steine.
Dosierung und Richtung
- Auflösung von Gallensteinen: 8–10 mg/kg/Tag in 2 oder 3 Einzeldosen.
- Primäre biliäre Cholangitis: 13–15 mg/kg/Tag, verteilt auf 2 bis 4 Dosen.
- Zu den Mahlzeiten verabreichen, um die gastrointestinale Verträglichkeit zu verbessern.
- Kapseln ganz schlucken; Nicht zerdrücken oder kauen.
Vorsichtsmaßnahmen
- Überwachen Sie während der Therapie regelmäßig die Leberfunktionstests.
- Patienten mit Varizenblutung oder hepatischer Enzephalopathie benötigen eine klinische Überwachung.
- Überprüfen Sie die Strahlendurchlässigkeit des Steins mittels Cholezystographie, bevor Sie mit der Behandlung von Gallensteinen beginnen.
- Die Wirksamkeit hängt von der kontinuierlichen Einhaltung ab; Bei vorzeitigem Absetzen besteht die Gefahr eines erneuten Auftretens von Steinen.
Kontraindikationen
- Vollständiger Gallengangsverschluss.
- Verkalkte, strahlenundurchlässige oder strahlendurchlässige Gallenpigmentsteine.
- Entzündliche Darmerkrankung oder andere Erkrankungen, die den enterohepatischen Kreislauf beeinträchtigen.
- Überempfindlichkeit gegen Ursodesoxycholsäure oder Gallensäuren.
Mögliche Nebenwirkung
- Häufig: Durchfall, Verstopfung, Dyspepsie, Übelkeit, Bauchschmerzen, Rückenschmerzen.
- Schwerwiegend: Pruritus, Verschlechterung einer Lebererkrankung, Gallenkolik, Urtikaria.
Wechselwirkung mit Medikamenten
- Antazida auf Aluminiumbasis: Binden Ursodiol und verringern die Absorption.
- Gallensäure-Sequestriermittel (z. B. Cholestyramin, Colestipol): Beeinträchtigen die Arzneimittelabsorption.
- Östrogene und Clofibrat: Können die hepatische Cholesterinsekretion erhöhen und damit therapeutischen Zielen entgegenwirken.
Verpasste Dosis
Nehmen Sie die Dosis ein, sobald Sie es bemerken. Wenn der Zeitpunkt für die nächste geplante Dosis näher rückt, überspringen Sie die vergessene Dosis. Verdoppeln Sie zum Ausgleich nicht die Dosis.
Überdosis
Die Symptome äußern sich typischerweise in Form von Durchfall. Die Behandlung konzentriert sich auf unterstützende Pflege, Symptommanagement und Überwachung des Flüssigkeits-Elektrolyt-Gleichgewichts.
Lagerung
Bei Raumtemperatur zwischen 20 und 25 °C (68–77 °F) und vor Licht und Feuchtigkeit geschützt lagern. Von Kindern und Haustieren fernhalten.
FAQ
F: Löst Ursodiol alle Arten von Gallensteinen auf?
A: Nein, Ursodiol wirkt nur bei strahlendurchlässigen, nicht verkalkten Cholesterinsteinen.
F: Wie lange muss ein Patient Ursodiol zur Gallensteinauflösung einnehmen?
A: Eine vollständige Auflösung kann eine bis zu 24-monatige konsequente Therapie erfordern.
F: Kann Ursodiol während der Schwangerschaft eingenommen werden?
A: Eine Beurteilung des klinischen Nutzens gegenüber dem Risiko ist durch einen Arzt erforderlich, wird jedoch häufig zur intrahepatischen Cholestase während der Schwangerschaft eingesetzt.
Haftungsausschluss
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